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Produktlebenszyklus 2

Produktlebenszyklus

Der Produktlebenszyklus ist idealtypisch, in der Realität kann der Produktlebenyzyklus anders aussehen, z.B. Strohfeuer-Produkt (steiles Wachstum und ebenso steiler Rückgang) oder Dauerbrenner (wie Aspirin)

 

Einführungsphase: hohe Kosten für Produkteinführung, Markterfolg unsicher, größter Marktwiderstand
Wachstumsphase: hohe Kosten für Werbung, Bekanntheitsgrad steigt, Konkurrenz beobachten und Zusatzprodukte
anbieten
Reifephase: Marktpotenzial fast ausgeschöpft, Überkapazitäten zeichnen sich ab, Konkurrenzprodukte,
Verdrängungswettbewerb wird spürbar, Kostensenkung wird wichtig und Produkte modifizieren (variieren)
Sättigungsphase: Marktpotenzial ausgeschöpft, Überkapazitäten, Verdrängungswettbewerber, Nachzügler kaufen
Niedergangsphase: Umsatz-/Gewinnrückgang, Preisdruck, Produktelimination

 

Matrix: Phase -> Umsatz, Marktform, Werbung, Preise, Gewinn

 

Einführung

 

zuerst gering, nur Neuerer kaufen
monopolartig
als Durchsetzungsinstrument
Konsumgüter niedrig, sonst hoch
Phase beendet beo Erreichen der Gewinnschwelle

 

Wachstum

 

Umsatzboom setzt ein, neue Kunden kommen dazu
oligopolistisch, Nachahmer kommen dazu, Produktvariationen beginnen
Werbung bleibt konstant
Preiserhöhungen
höchste Gewinne

 

Reife

 

steigt bis zum Maximum, nun treten konservative Nachfrager auf
Polypol, Produktvariationen nehmen zu
wird erhöht, um Präferenzen zu schaffen
Preissenkungen durch Wettbewerb
Gewinn geht allhmählich zurück

 

Sättigung

 

sinkende Wachstumsrate, Tradionalisten kommen
Polypol, Pionierfirmen wandern ab, starke Produktvariationen
konstant
Qualitätwettbewerb
Gewinn sinkt weiter

 

Rückgang

 

Wachstumsrate sinkt weiter, spätestens jetzt neue Produkte
Polypol, Wettbewerb eingeschränkt
reduziert
bleiben gleich
kaum noch Gewinn

 

Die Produkte und das Sortiment müssen kontinuierlich erweitert, beseitigt, verändert oder ersetzt werden.
Produktinnovation/Produktgestaltung: Qualität, Aufmachung, Verpackung, Markierung (Branding). Durch eine starke
Marke wird einer hoher Wert (s. Internetfirmen wie Google, eBay, Amazon) geschaffen. Dafür müssen hohe
Werbeaufwendungen in Kauf genommen werden, ein überzeugendendes Qualitätmanagement existieren und eine gute
Produkt-/Sortimentspolitik betrieben werden.
Produktdifferenzierung: programmnah
Produktdiversifikation: programmfern, man unterscheidet horizontal (gleiche Ebene), vertikal (vor-/nachgelagert),
lateral (ohne Verbindung), verschiedene Produkte
Produktvariation: der Produkteigenschaften
Produktelimination: Produktentfernung