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Preisbildung

Zur Markteinführung eines Produktes sollte die Preisgestaltung kein “Hüftschuss” sein, sondern sich ganzheitlich (abteilungsübergreifend/unternehmensweit) bilden.
Kannibalisierungssegmente (Preiskampfsegmente) sind zu vermeiden. Es leiden nur Qualität und Service und damit der (gute) Ruf darunter!
Es sind mehrere Wege zur Preisbildung mögliche. Bei der kostenorientierten Preisbildung geht von den Kosten der Produkte/Leistungen aus, aus denen dann der Preis kalkuliert wird (Vorwärtskalkulation).

Bei der nachfrageorientierten Preisbildung muss man verschiedene Faktoren berücksichtigen, z.B. Marktsättigung, Nachfrage und dann die Preise an Kundengruppen und Vertriebskanäle anpassen. Bei der konkurrenzorientierten Preisbildung geht vom Konkurrenzpreis aus und kalkuliert die notwendigen Kosteneinsparungen (Rückwärtskalkulation). Als Monopolist kann man die Preis selber bestimmen (Preisführer), mögliche Konkurrenten werden durch Sonderangebote verdrängt. Bei der marktorientierten Preisbildung geht man vom Marktpreis bzw. von den Verbrauchererwartungen/vorstellungen aus führt eine Differenzkalkulation durch.