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Segmentierung/Subnetting

Jedes Subnetz braucht mindestens einen Router, über den es Verbindung zu einem anderen Subnetz aufnehmen kann. Jeder Rechner muss dieses Gateway (Netzadresse) kennen, damit er für das andere Subnetz bestimmte Pakete dorthin schicken kann. Ein Router verbindet also verschienede (Sub-)Netze!
Das Gateway, mit dem man alle anderen Subnetze erreichen kann (i.d.R. Internet), nennt man Default-Gateway. Die (Sub-)Netzmaske aller Rechner im Subnetz müssen übereinstimmen. Die Netzwerkkarte des Routers muss mit dieser Subnetzmaske konfiguriert sein. Jedes Segment/Subnetz braucht eine eigene Netzwerkkarte am Router. Ein Router hat für jede Schnittstelle jeweils eine beliebig gültige IP-Adresse, als Konvention gilt, die jeweils niedrigste verfügbare IP-Adresse zuzuordnen.
APIPA (automatische private IP-Adressierung) Wenn keine IP-Adresse zugewiesen worden sind, weisen sich die Hosts (und ggf. Router) selber eine IP-Adresse (169.254.0.0/16) zu und geben diese durch einen Broadcast bekannt. Sollte eine IP-Adresse schon vergeben sein, ordnet der Hosts sich wieder selber eine IP-Adresse aus dem oben genannten Adressblock zu und gibt diese Adresse wieder per Broadcast bekannt. (Prinzip: wer zuerst kommt, mahlt zuerst/bekommt diese IP). Diese Methode ist ein Fallback und sehr langsam und netzwerkintensiv und kann in großen Netzen zum Zusammenbruch fürren (s. gesendeten Broadcasts).
Mögliche Fehlerquellen im IP-basierten Subnetz sind die vergebenenen IP-Adressen (z.B. Netz-/Broadcast-Adresse), Default-Gateway, Subnetzmaske.