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IPv4-Header

Der IPv4-Header ist in jeweils 32-Bit Blöcke unterteilt. Ein IP-Paket ist mindestens 28 Byte (20 Byte Header, 8 Byte Nutzdaten) und maximal 65.535 Byte groß. Der Header umfasst folgende Komponenten:
Feldname Bit Beschreibung
-Block 1-
Version 4 Version des IP-Protokolls
IHL 4 Internet Head Length, gibt Länge des IP-Headers als Vielfaches von 32 Bit, Maximalwert: 1111(b) = 15(dez)
ToS 8 Type of Service, Qualität des angeforderten Service. Diese Feld wird aufgeteilt in Priorität (3 Bit), Eigenschaften der Übertragung (5 Bit).
Total Length 16 Paketlänge, Gesamtlänge des Paketes, ergibt abzüglich des IHL die Länge der Nutzdaten
-Block 2-
Identification 16 Kennung, Nummerierung der Datenpakete (eindeutig und fortlaufend)
Flags 3 erstes Bit: immer Null

zweites Bit (DF): Eins, wenn Fragmentierung verboten ist
drittes Bit (MF): gibt Datenpaket-Fragmente an

Fragement-Offset13 Position der Daten im ursprünglichen IP-Paket
-Block 3-
TTL 8 Time-To-Live, der urspärungliche Sender setzt die maximale Lebensdauer in diesen Feld und jede Station subtrahiert dann eine Eins. Wenn TTL den Wert Null erreicht, wird das Paket verworfen. Typisch sind Werte zwichen 30 und 64.
Protokoll 8 Port des übergeordneten Transport-Protkolls (UDP/TCP)
Header-Checksum 16 Header-Prüfsumme für Korrektheit des Headers, jede Station muss diese Summe neu berechnen, weil die Header-Werte variabel sind. Die Nutzdaten-Korrektheit wird vom übergeordneten Protokoll überprüft.
-Block 4-
Source-IP 32 Quell-IP
-Block 5-
Dest-IP 32 Ziel-IP
-Block 6-
Füllbits Optionen/Füllbits für weitere Optionen. Diese sind optional und maximal 40 Byte groß. Sie werden i.d.R. für Diagnosezwecke gesetzt (Routing, Debugging, Statistik, Sicherheit). Bei Bedarf werden die restlichen Bits mit Nullen aufgefüllt, damit immer ein 32-Bit-Block entsteht.