online-wissen > IT-Berufe > LF7: Vernetzte IT-Systeme > OSI2-Layer > Link Aggregation

Link Aggregation

Link Aggregation ist ein Verfahren zur Bündelung mehrere physikalischer LAN-Schnittstellen zu einem  logischen Kanal zur Erhöhung des Datendurchsatzes. Gleichzeitigkeit erhöht es die Ausfallsicherheit. Diese Technik ist auch unter anderen Namen (je nach Hersteller) bekannt, z.B. Bonding (Linux), Etherchannel (Cisco), Link Aggregation (IEEE), Port Aggregation (HP), Trunking (Sun).

Es gibt mehrere Bündelungsverfahren:

  • Roundrobin: abwechselnde Nutzung der Leitungen
  • DA-/SA-Trunking: anhand des Modulos der Quell-/Zieladresse wird die Leitung gewählt
  • Adaptives Trunking: erst bei 100% Auslastung wird eine weitere Leitung zugeschaltet
  • Dynamisches Trunking

Bei Broadcasts und unbekannten Adressen werden diese nicht über alle Ports, sondern nur pro Trunk über einen Port weitergesendet, im Allgemeinen der Port mit der geringsten Nummer.

Bei der Static Link Aggregation wird nur einmalig konfiguriert im Gegensatz zur Dynamic Link Aggregation (Link Aggregation Control Protocol LACP). LACP biete gegenüber der statische Konfiguration eine höhere Ausfallsicherheit, dadurch dass ein Ausfall eines physischen Links gleich erkannt wird (die Mitglieder senden regelmäßig LACPDUs = LACP Data Units).