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Ethernet-Frame II

Präambel: physikalischer Einschwingvorgang zur asynchronen Bitsynchronisation (zeitl. Abstimmung, Taktrückgewinnung)

Bitfolge
101010…
8 Byte Präambel
SFD = Start Frame Delimiter (10101011)
Ethernet-Frame
min. 64 Byte
max 1518 Byte
6 Byte Zieladresse
6 Byte Quelladresse
2 Byte Type (für die verschiedenen Schicht 3 Protokolle)
min 46 Byte
max 1500 Byte
Daten (sonst mit Nullen auffüllen)
4 Byte FCS (FrameChecksumSequence, Prüfsumme über den gesamten Frame, erstellt mit CRC)
Inter Frame Gap 9,6μs

FCS (Frame Checksum Sequence)

CRC Verfahren (Cycle Redundance Check)

  1. Sender: Bei einem 6 Bit Generatorpolynom (GP) werden 5 Nullen an die Daten angehängt.
  2. Sender: zyklische XOR-Verknüpfung mit GP, Ersetzen der angehängten Nullen aus 1. durch das Ergebnis
  3. Empfänger: führt das Verfahren ab 2 durch, als Ergebnis muss Null herauskommen, wenn die Daten fehlerfrei sind

osi2.crc

 

Parität

Eine weitere Möglichkeit wäre es ein Bit hinzuzufügen, so dass die Gesamtanzahl der Einsen gerade (gerade Parität) oder ungerade (ungerade Parität) ist.

Vorteil des Paritätsverfahrens ist die schnelle Realisierung, Nachteile sind die Unzuverlässigkeit (Erkennung nur bei ungerader Anzahl von Bit-Fehlern) und keine Fehlerkorrektur (CRC kann 1-Bit-Fehler korrigieren).