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One-To-One

Eine One-To-One-Beziehung muss immer sehr überlegt eingesetzt werden. In den allermeisten Fällen ist es besser, keine eigene Beziehung aufzubauen, sondern direkt in der Entity als zusätzliche Attribute einzufügen.
Allerdings kann man zum Beispiel eine One-To-One-Beziehung verwenden, wenn man einen Nutzer und Nutzerdaten hat. Dieses ist sinnvoll, wenn man in der Entity “Nutzer” nur die Login- und Registrierungs-relevanten Daten pflegt und dann mit einer One-To-One-Beziehung mit der Entity “Nutzerdaten” verbindet, in der dann weitere Informationen Daten gepflegt werden (weitere E-Mail-Adresse, Adresse, Zahlungsdaten, etc). Diese Umsetzung hat auch den Vorteil der Wiederverwendbarkeit. Eine so implementierte Lösung kann leicht auf neue Projekte portiert werden, der Login- und Registrierungsbereich müsste nicht geändert werden (oder ggf. nur leicht), sondern nur die Nutzerdaten-Entity.