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BIOS

Das BIOS (Basic Input Output System) stellt beim Booten des Rechners die Einbindung aller wesentlichen Systemkomponenten (HAL = Hardware Abstraction Layer) sicher und ermöglicht auf diese Weise das Laden eines Betriebssystemes.

Der BIOS-abhängige Bootvorgang besteht aus folgenden Phasen:

  1. Selbsttest
  2. Fehler- bzw. Ok-Meldungen (POST = Power-On-Selft-Test)
  3. Prüfen der Systemkonfiguration
  4. Initialisieren aller Systemkomponenten
  5. Suche nach bottfähigen Medium
  6. Aktivieren der Startdateien des OS

bios.pap

In aktuellen BIOS werden als Speicherarten PROM und CMOS-RAM eingesetzt. Im ROM ist das sogenannte Urloader-Programm enthalten, während im CMOS-RAM die benutzerspezifischen Einstellungen gespeichert sind.

Durch Einstellungen kann man einen PC begrenzt beschleunigen. Dazu kann man z.B. die Bootsequenz der Bootmedien einstellen oder RAS/CAS-Delay des Arbeitsspeicher reduzieren.