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Grundbegriffe

Kernprozesse:

Kundennahe Geschäftsprozesse, die für das Unternehmen besonders wertschöpfend sind. Für die Kernprozesse weist das Unternehmen besondere Kernkompetenzen nach. Dazu gehören zum Beispiel: Aufbau komplexer IT-Systeme, Serviceleistungen im IT-Bereich, Auftragsabwicklung und Lieferlogistik.

Wertschöpfung:

Der Teil der Leistungen, der den Mitarbeitern, Unternehmen, Banken, Staat für die Gegenleistungen zugute kommt.

Supportprozesse:

Nicht-wertschöpfende Geschäftsprozesse,Notwendige Unterstützung zur Umsetzung von Kernprozesse wie beispielsweise die Buchhaltung, Controlling

Workflows:

Arbeitsabläufe beziehungsweise Teilprozesse, die rechnergestützt und damit weitgehend automatisiert ablaufen.

Ereignis:

Auslöser oder Ereignis eines Ablaufes und beschreibt einen betriebswirtschaftlichen oder technischen Zustand, der mindestens eine Handlung (Funktion) auslöst

Funktion:

Handlung beziehungsweise Verarbeitungsaktivität, die beschreibt, was nach dem auslösenden Ereignis geschehen soll. Träger von kosten und Zeit.

Funktionsbaum:

Ablaufdiagramm oder Schaubild das zur Beschreibung beziehungsweise Gliederung von Funktionen in Teilfunktionen dient.

eEPK:

Elektronische Ereignisgesteuerte Prozesskette

Digitale Diagramme, die dazu dienen Geschäftsprozesse zu dokumentieren beziehungsweise Soll/IST-Analysen durchzuführen

Konnektor:

Verknüpfungsoperator in einer EPK

Von den folgenden Ereignissen/Funktionen müssen

  • alle (UND)
  • mindestens eins (ODER)
  • genau eins (XOR)

eingetreten sein, damit der Geschäftsprozess weitergeht.

Organigramm:

Ein Betriebsgliederungsplan, an dem man den Zusammenhang von Organisationseinheiten beziehungsweise die Aufbauorganisation eines Betriebes erkennen kann.

Organisationseinheiten:

Stelle, Arbeitsgruppe, Projektgruppe, Abteilung, Personenkreis

Stelle:

Kleinste organisatorische Einheit in einem Unternehmen (nicht von einer Person abhängig, also zu ersetzbar)

Medienbruch:

Wechsel des informationstragenden Mediums innerhalb eines Informations- oder Verarbeitungsprozesses.

Gefahr: Informationsverfälschungen ziehen eine Verlangsamung der Informationsbeschaffung mit sich.