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Neue Ökonomische Politik

 – Ziel : Überwindung der katastrophalen Wirtschaftslage in der SU nach dem Bürgerkrieg

Lohnpolitik: Leistungsprinzip

Industrialisierung

Militarisierung der Arbeit

ausländische Kapitalinvestitionen

– „Ein- und Überholen der kapitalistischen Länder“

Ersetzung der Requisition durch festgelegte Natural-/Geldsteuer

Überschussproduktion verbleibt bei den Bauern

Kleingewerbe und Handel: Privatbetriebe mit bis zu 20 Lohnarbeitern

mögliche Pachtung von Staatsbetrieben von Privatpersonen

Staatskontrolle: Groß- und mittlere Industrie, Bankwesen, Außenhandel, Verkehrswesen, Binnengroßhandel

1926: Wiederherstellung des Vorkriegszustandes in Landwirtschaft (Erträge, Aussaatfläche, Viehbestand)

Aufschwung des kulturellen Lebens

Recht auf nationale Selbstbestimmung wird ansatzweise verwirklicht

Liberalisierung der Wirtschaft

KPdSU: „Kaderpolitik“: „Partei des neuen Typs“: „Säuberung der Partei von nichtproletarischen und unzuverlässigen Elementen“, Fraktionsverbot, „demokratischer Zentralismus“ (die Beschlüsse der höheren Parteiorgane waren für die niederen Organe verbindlich)

Kampf gegen die Kirche

30. Dezember 1922: Gründung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR): RSFSR, Ukrainische / Weißrussische / Transkaukasische SSR; Abtretung von Souveränitätsrechten (Außenpolitik, Verteidigung, Außenhandel, Finanzen und Volkserziehung)

21. Januar 1924: Tod Lenins; Nachfolge?