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DDR bis Ende der 80er Jahre

  • Deutschlandpolitik: „Gezwungen“ zur Teilnahme an der westlichen Entspannungspolitik
    • →Transitabkommen (1971), Grundlagenvertrag (1972) und KSZE-Schlussakte (1975)
    • →(zu) viele Ausreiseanträge wegen der zugesagten Rechte der KSZE-Schlussakte/Verfassung,
    • → persönliche, familiäre und berufliche Repressalien
    • →SED: Grund für Destabilisieung und Angst vor dem Zusammenbruch des Regimes
    • →Erweiterung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS oder „Stasi“)
    • →Geldeinnahmen durch Transitabkommen und durch Freikauf
  • ökonomische Dauerkrise: weitere Verschuldung hauptsächlich wegen der Sozialausgaben und fehlenden Investitionen, Intensivierungen, Effizienzsteigerungen und Modernisierungen
    • →immer höher werdende Verschuldung →kurzzeitiger Kreditstopp (1982; aber die BRD gibt eine Bürgschaft für die DDR)
    • →Devisenbeschaffung: Westexporte auf Kosten der DDR-Wirtschaft/-Bürger, KO-KO (kommerzielle Koordinierung), Geschenkdienst- und Kleinexport GmbH Genex-Versandhandel (→2-Klassen-Gesellschaft: mit ↔ ohne Westdevisen)
  • Opposition: unter Schutz der Kirche haben sich Gruppen/Zirkel gebildet wegen wachsender Militarisierung, Umweltbelastung, Missachtung von Menschen- und Bürgerrechten und keiner Anwendung von Gorbatschows Reformpolitik; Demonstrationen und Flugblättern machen (West-)Medien auf Opposition aufmerksam; Staatsmacht erleidet Niederlage bei der Umweltbibliothek
  • Staat/FDJ ↔ Kirche: „Sozialistische Wehrkundeunterricht“/„Der Frieden muss verteidigt werden-der Frieden muss bewaffnet sein“ ↔ Studien-/Aktionsprogrammen: „Erziehung zum Frieden“ und „Schwerter zu Pflugscharen“